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Übersicht über Micheal Phelps Swim Method

Übersicht

Einführung in Michael Phelps Swim Method

Schwimmkenntnisse

Grundkenntnisse und Lernphasen

Produkte

Schwimmen lernen und hilfreiche Produkte

Geschichte

History of Michael Phelps Swimming

Stufe eins

Nass werden:
Planschen

Stufe zwei

Vor dem Schwimmen:
Treiben lassen

Stufe drei

Anfänger: Schwimmen

Stufe vier

Fortgeschrittene Anfänger: Trainieren

EINFÜHRUNG:

Es war einmal ein siebenjähriger Junge, der wild und zappelig war. Seine Lehrer sagten zu seiner Mutter: „Er kann nicht still sitzen, er schafft es nicht, leise zu sein, er kann sich nicht konzentrieren.“ Sie steckte ihn in den Schwimmunterricht, wo er herumrannte und jede erdenkliche Ausrede nutzte, um nicht ins Wasser zu gehen. „Ich muss mal zur Toilette! Ich muss etwas essen!“ schob er vor.

Dieser Junge war Michael Phelps. Die Schwimmlehrerin war Cathy Bennett. Der Rest ist Geschichte.

Michael Phelps lernte das Schwimmen an der North Baltimore Swim School (NBSS). Dort half Cathy Bennet ihm, über seine Angst vor dem Wasser hinweg zu kommen. Cathy Bennett ist heute Direktorin der Michael Phelps Swim School, einem Unterrichtsprogramm, das aus dem von ihr an der NBSS entwickelten Programm für Sicherheit im Wasser entstand. Es vermittelt nicht nur die für das Schwimmen nötigen motorischen Fähigkeiten (Bein- und Armschlag und Atemtechnik), es konzentriert sich auch auf die Notwendigkeit die Eigenschaften des Wassers verstehen zu lernen, erklärt das Wie und Warum und fördert so die mentale und psychische Bereitschaft zum Schwimmen.

Die erste Produktlinie der Michael Phelps SwimMethod wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Aqua Sphere, Cathy Bennett und der Michael Phelps Swim School entwickelt. Diese Produkte begleiten ihren Lehransatz und sind dafür konzipiert, die ersten Phasen des Schwimmen Lernens zu unterstützen. So können Kinder sicher und vertrauensvoll lernen sich TREIBEN zu lassen, zu PLANSCHEN, zu SCHWIMMEN und zu ÜBEN.

Schwimmen ist Lebenskompetenz und Lebensfreude. Die Fähigkeit zu schwimmen fördert Sicherheit und Fitness und macht Spaß. Diese Seite enthält Informationen und Anregungen, die Ihnen dabei helfen, Ihrem Kind Sicherheit, Wohlbefinden und Selbstvertrauen im Wasser zu vermitteln.

Diese Inhalte sind kein Ersatz für professionellen Schwimmunterricht mit einem ausgebildeten, erfahrenen Schwimmlehrer. Aber mit den hier vorgestellten Aktivitäten und Produkten können Sie das, was Ihr Kind im Schwimmunterricht lernt, ergänzen und festigen - und dabei spielerisch aktive, beziehungsstärkende Zeit mit Ihrem Kind verbringen.


SICHERHEIT:

Auch wenn Eltern einen angstfreien Umgang mit Wasser fördern möchten, müssen wir einen gesunden Respekt vor seiner Kraft und den damit verbundenen Risiken vermitteln. Die Wichtigkeit, dass Kinder – und Menschen aller Altersklassen – den sicheren Umgang mit Wasser erlernen, kann nicht genug betont werden. Das deutlich größte Risiko stellt dabei das Ertrinken dar. Jeder fünfte Ertrinkungstod trifft ein Kind unter vierzehn Jahren, mit Schwerpunkt auf den Ein- bis Vierjährigen. Weiterhin kommt es durch das Ausrutschen am Schwimmbecken, Untertauchen oder unsachgemäßes Springen zu Verletzungen. Das Beste, was Sie für die Sicherheit Ihres Kindes im und am Wasser tun können ist, dafür zu sorgen, dass es Schwimmen kann. Und falls Sie selber nicht schwimmen können: Es ist nie zu spät es zu lernen! Schwimmunterricht für alle Altersgruppen wird in jeder Stadt angeboten.


Wichtige Verhaltensregeln für Ihre Sicherheit:

  • Schwimmen Sie immer mit einem Partner. Es sollte sich immer eine weitere Person mit Ihnen im Wasser befinden.
  • Sorgen Sie für die Anwesenheit eines Erwachsenen. Vergewissern Sie sich in Schwimmbädern und an öffentlichen Stränden, dass ein Rettungsschwimmer im Dienst ist.
  • Schwimmbadbegrenzungen sind RUTSCHIG... seien Sie vorsichtig und rennen Sie nicht. Nasse Fliesen und Oberflächen um das Schwimmbecken können sehr rutschig sein.
  • Schauen Sie, bevor Sie springen. Vergewissern Sie sich, dass Sie beim Springen nicht auf etwas (oder jemanden) landen.
  • Beim ersten Sprung die Füße voraus. Die Tiefe des Wassers zu kennen, in das Sie hinein springen wollen, ist lebenswichtig. Kennen Sie sie nicht, springen Sie nicht.
  • Entwickeln Sie Bewusstsein für Wasserverschmutzung. Verzichten Sie bei Magen-Darm-Krankheiten für zwei Wochen auf das Schwimmen. Diese zwei Wochen gelten auch für Kinder, die Schwimmwindeln tragen.

“Als ich fünf Jahre alt war, war ich glücklich
am Schwimmunterricht teilnehmen zu können.
Seitdem bedeutet Schwimmen für mich
Spaß und Gesundheit. Ich arbeite hart,
setze mir Ziele und gewinne Selbstvertrauen.
Jetzt bin ich an der Reihe, etwas zurück zu geben.“
- Michael Phelps


BEREIT ZUM SCHWIMMEN:

Ist Ihr Kind bereit für Schwimmunterricht? Eine weitere wichtige Frage ist: Sind Sie dafür bereit, dass Ihr Kind schwimmen lernt? Über Folgendes sollten Sie nachdenken:

Warum? Sicherheit steht an erster Stelle
Die Ziele des Schwimmunterrichts sind vielfältig und beinhalten den Spaß am Schwimmen, selbstständiges Schwimmen, sicheres Schwimmen, technisch korrektes Schwimmen oder die sportliche Entwicklung und Teilnahme an Wettkämpfen. Als Eltern hegen wir vielleicht Träume von unseren Kindern als Schwimmchampions, aber erst einmal müssen sie sich gefahrlos im Wasser aufhalten können und das braucht Zeit.

Wann? Das richtige Alter
Einige Programme zum Schwimmen lernen beginnen bereits bei Kindern im Alter von sechs Monaten. Die motorischen Fähigkeiten für richtiges Schwimmen sind bei Kindern in diesem Alter noch nicht vollständig entwickelt, aber die Gewöhnung an das Wasser mit Eltern und Kind kann ein guter Anfang sein. Mit dem Schwimmunterricht in der Gruppe mit weniger als einem Erwachsenen pro Kind sollte man generell warten bis die Kinder mindestens drei Jahre alt sind.

Wer? Den passenden Schwimmlehrer auswählen
In den meisten Gemeinden findet sich eine Auswahl an Anbietern für Schwimmunterricht. In Deutschland: Die DLRG, Bäderbetriebe der Kommunen, private Schwimmschulen und lokale Schwimmvereine vom DSV. In Österreich: Die ÖWR, private Schwimmschulen und bei den lokalen Schwimmvereinen des OSV. In der Schweiz: Die SLRG, Swiss Swimming „Kids learntoswim“ Programm, private Schwimmschulen und swimsports.ch. Die Empfehlungen auf dieser Seite basieren auf dem Unterrichtsplan des Michael Phelps Swimming Training Programms. Damit Sie den für Ihr Kind passenden Schwimmunterricht finden, gibt es hier eine Auswahl von Fragen an Schwimmlehrer zum Unterrichtsprogramm.

Was? Übliche Ängste und angemessene Erwartungen
Als Elternteil hilft es, sich den normalen Ängste und Hürden bewusst zu sein, die Kinder am Wasser empfinden. Viele mögen es nicht, wenn ihr Gesicht nass wird. Viele mögen das Gefühl von Wasser in den Ohren nicht. Viele wollen ihr Elternteil, den Lehrer oder den Beckenrand nicht los lassen. Es kann eine Weile dauern, bis ein Kind sich auf dem Rücken treibend sicher fühlt.

All diese Ängste sind normal. Die Aufgabe der Eltern ist es nun, geduldig zu sein und dem Kind dabei zu helfen, sich Schritt für Schritt im Wasser wohl zu fühlen. Dies geschieht durch Vertrauen und Spiele. Ein Kind muss seinen Eltern und dem Schwimmlehrer vertrauen, um seine Ängste zu überwinden. Und es muss im Wasser Spaß haben. Kinder lernen durch Spielen, daher ist es elementar, Spiele und Lieder in den Unterricht einzubauen.


Bedenken Sie auch, dass Kinder für die Entwicklung von Fähigkeiten – und dazu zählt auch das selbstständige Schwimmen – Zeit benötigen. Es dauert Jahre, bis sie richtig laufen können, einen Purzelbaum machen, ihre Schuhe binden und Messer und Gabel benutzen können. Einige Kinder lernen schneller, andere langsamer. Es kann sein, dass Ihr Kind oder Sie zwischendurch frustriert sind. Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Kind mit fortlaufender Übung und Ihrer Ermutigung zu einem kompetenten, selbstständigen und sicheren Schwimmer wird.

„Wenn Kinder sagen, dass sie nicht zum Unterricht
wollen ist das normalerweise ein Hinweis darauf, dass
sie ihren eigenen Fähigkeiten und dem Wasser nicht
trauen. Sie fühlen sich vielleicht wohl, wenn sie Dinge für sich selbst ausprobieren dürfen, aber
bekommen es mit der Angst zu tun, sobald sie denken,
dass ein Lehrer etwas Bestimmtes von ihnen verlangt.


Es ist wichtig den Kindern zu helfen,
diese Unsicherheit zu bewältigen,
anstatt davor wegzulaufen.


Wenn die Eltern in dieser Situation entscheiden 'eine
Pause zu machen', um das Problem zu lösen, verstärken
Sie die natürlichen Ängste des Kindes noch.“
- Cathy Bennett

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